Klezmer
Trio Oyftref
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Das Trio Oyftref spielt

in Konzerten

auf Festivals

bei Ausstellungen und Lesungen

auf Hochzeiten und anderen Festen

und bei vielen weiteren Gelegenheiten.

"Alles wahre Leben ist Begegnung"
Martin Bube
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Das Trio Oyftref ließ sich in zahlreichen Begegnungen mit Giora Feidman, Brave Old World und anderen Klezmorim zu seiner Musik inspirieren.

außerdem unser Auswanderer-Programm:

Brooklyn oder Ein Jude geht nach Amerika
Eine literarisch-musikalische Reise
von der Alten in die Neue Welt
Mit Texten von Joseph Roth und Hermann Grab
mit Musik zwischen Klezmer, Klassik & Klang
mit Oskar Ansull,
Schriftsteller und Rezitator aus Berlin

Wer als Jude zwischen 1933 und 1945 nach Amerika entkommen konnte, traf dort auf Verwandte und Bekannte, deren Kinder schon dabei waren, Amerikaner zu werden.

Josef Roth (1849 - 1939) hat in seinem Buch "Juden auf Wanderschaft" die Ängste und Träume der auswandernden Ostjuden Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts beschrieben.

Hermann Grab (1903 - 1949), den die Flucht 1939 über die Tschechoslowakei, Frankreich und Portugal nach New York verschlug, begegnete dort den längst in Amerika Angekommenen. Er hat einige dieser Begegnungen in seiner Erzählung "Hochzeit in Brorklyn" festgehalten.

Oskar Ansull liest aus diesen Texten, und das Trio Oyftref zeichnet diesen Weg musikalisch nach. Dabei ist eine Mischung aus Klezmer und Klassik entstanden, mit atmosphärischen Improvisationen und eigenen Kompositionen

 

 

Stimmen zu Brooklyn:

 

Ein Glücksfall war offensichtlich das Aufeinandertreffen des Trios und Oskar Ansulls…
Nordhannoversche Zeitung

Ansulls pointierte Art des Vortrags korrespondierte vorzüglich mit dem Trio Oyftref…
Nordsee-Zeitung Bremerhaven

 

Es ist eine Freude, Ansull zuzuhören!...Er hat Buchhändler gelernt, war beim Theater, ist Schriftsteller und Übersetzer, ein poeta doctus genauso wie ein Komödiant. Er ist ein Forscher nach der vergessenen Literatur.
Ludwig Zerull

 

Der alte abgestoßene Reisekoffer im Rampenlicht erzählt vom Weggehen und Ankommen, von Flucht und Hoffnung, von ersehnter Ferne und verlorener Nähe. Ansulls bewegende Rezitation trifft den Ton der Texte genau, jenes mit Weisheit durchsetzten Humors, der seinen Ausdruck insbesondere im Jiddischen findet. Mit breitkrempigem schwarzen Filzhut, das Sakko locker über die Schultern geworfen, die Ärmel des weißen Hemdes entschlossen hochgekrempelt, setzt er die literarischen Bilder perfekt um. Im Tonfall an die beredte Atemlosigkeit eines Ernst Jacobi erinnernd, inszeniert er Roths und Grabs kongeniale Darstellungen ostjüdischer Menschen mit all ihrem Charme, ihrem Lebens- und Überlebenswillen und ihren Ängsten. Das Trio Oyftref aber verschmilzt Text und Musik zu einer Einheit, schwingt zwischen Vertrautem und Fremdem, hauchzarter Textuntermalung und zu Herzen gehender Klezmermusik.
Jens Rathmann in der NDZ 16.9.06

Die drei Instrumentalisten spielten nicht nur ein bisschen Klezmer in folkloristischer Manier, sondern interpretierten die Texte mit den ihnen eigenen musikalischen Mitteln auf hohem künstlerischen Niveau. Ihre Musik dokumentierte und vertiefte gleichsam das Vorgetragene.
Stefanie Hiller Salzgitter 2001

Die Vier leben ihre Kunst!
Mitteldeutsche Zeitung zum Kurt Weill Fest Dessau 8.3.05

 

Brooklyn-Info 1